|











|
|
|
Unternehmerdelegationsreise
für mittelständische Unternehmen nach Albanien
„Albanien zeigte sich von seiner schönsten Seite für den
Besuch der Wirtschaftsdelegation aus Deutschland. Ein ambitioniertes
Programm in Tirana, Elbasan und Pogradec zur Information über die
Fortschritte der albanischen Reformpolitik als auch über konkrete
Perspektiven für Wirtschaftskontakte standen auf der Agenda der
Delegationsreise,“ so Hans-Jürgen Müller, Präsident der
Deutsch-Albanischen Wirtschaftsgesellschaft e. V.,
Berlin.
Vom 28. September 2011 bis zum 1. Oktober 2011 bereisten
vierzehn Wirtschaftsvertreter aus dem Mittelstand Albanien.
DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller zieht in Übereinstimmung mit
DIHA-Präsidentin Andrea Gebbeken als Fazit zur Delegationsreise:
„Die Veranstalter blicken auf ein großes Interesse
an dem Ausbau der der bilateralen Unternehmenskontakte. Albanien hat in
den vergangenen Jahren enorme Fortschritte bei der Modernisierung des
Landes erreicht. Allerdings war wegen mangelnder weiterer
wirtschaftlicher Reformen das vergangene Jahr ein für Land und Menschen
weitgehend verlorenes Jahr.“ |
|

Zentrum von
Tirana |
Erfreulich sei, dass die gegenseitige politische Blockade
nach den Kommunalwahlen aufgelöst werden konnte und sich die Politik nun
wieder den von der EU-Kommission aufgegebenen Lösung der Anforderungen
für den EU-Kandidatenstatus für Albanien widmen könne, so Hans-Jürgen
Müller und Andrea Gebbeken als Vertreter deutscher
Wirtschaftsinteressen in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit
Albanien, und weiter. „Aus der Delegationsreise nehmen wir aber auch
eine Bestärkung des Ausbaus der wirtschaftlichen Beziehungen mit. Neben
weiteren Fortschritten bei der Modernisierung der Infrastruktur im
Verkehrswesen, der Energieversorgung, des Wasserver- und
-entsorgungsnetzes sowie der Müllentsorgung muss die albanische Politik
ein stärkeres Interesse an der Belebung des privatwirtschaftlichen
Unternehmertums zeigen. |
|
Albanien muss attraktiver für Kooperationen im Bereich
der Leichtindustrie, u. a. bei Textilien, Schuhen, Ernährungswirtschaft,
Medizintechnik, werden und auch seine Exportfähigkeit in diesen
Wirtschaftssektoren stärken. Dazu sind wirtschaftspolitische Impulse
erforderlich, die auch Gegenstand der bilateralen
Wirtschaftszusammenarbeit sein müssen, so die Bewertung von DAW und DIHA.
„Eine Stärkung des privatwirtschaftlichen Fundaments ist nicht nur
erforderlich um den Menschen, insbesondere der Jugend, eine
Job-Perspektive in Albanien zu geben, sondern auch das unter enormen
Druck stehende Staatsbudget auf ein solides, langfristig tragfähiges
Fundament zu stellen. Investitionen in die Infrastruktur sind eine
wichtige Voraussetzung, aber ohne privatwirtschaftliches Fundament wird
es nicht gelingen, ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen und solide
Finanzen zu sichern,“ so Müller abschließend. |
|
|
|
Dank für die Kooperation und Unterstützung
Die Deutsch-Albanische Wirtschaftsgesellschaft dankt der
NEHEMIA-Stiftung, vertreten durch Herrn Geschäftsführer Arnold Geiger,
und der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung, vertreten durch
Frau Präsidentin Andrea Gebbeken und Generalsekretärin Anette Kasten,
für die exzellente organisatorische Unterstützung und inhaltliche
Mitwirkung. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit hat ein
interessantes Programm aus Wirtschaftsforen, Unternehmergesprächen,
Unternehmensbesichtigungen vor Ort ermöglicht. Der Handels und
Industriekammer von Tirana, vertreten durch Herrn Präsidenten Nikolin
Jaka, gebührt der besondere Dank der Deutsch-Albanischen
Wirtschaftsgesellschaft als albanischer Partnerorganisation für das
Wirtschaftsforum in Tirana. Aktiv unterstützt wurde die Delegationsreise
von Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tirana, vertreten durch
Botschafterin Carola Müller-Holtkemper, sowie der Botschaft der Republik
Albanien in Berlin, vertreten durch Herrn Botschafter Valter Ibrahimi.
Die bewährte und fruchtbare Zusammenarbeit hat interessante Plattformen
für den Dialog von Repräsentanten von Unternehmen und
Wirtschaftseinrichtungen aus Deutschland und Albanien geschaffen und so
das attraktives Fundament für unternehmerische Kontakte gelegt. |
|
Weitere Stationen unserer Delegationsreise
Wirtschaftsdelegation
informiert sich am Internationalen Flughafen von Albanien
Empfang der NEHEMIA-Stiftung
Unternehmerforum in Pogradec
Besuch bei Albatec in
Elbasan
Unternehmerforum in Tirana
Besuch bei Antea-Zement in
Kruja
Abschlussempfang der
Delegation in Tirana
Deutsches Oktoberfest in Tirana
Euro-Symposium der
NEHEMIA-Stiftung
DIHA-Vorstand
tagt erstmals in neuer Besetzung
Für weiterführende Informationen folgend Sie bitte dem
entsprechenden Link.
|
| |
|