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Deutsch-Albanische
Branchenkonferenz 2008:
Mehr Impulse für Investitionen und Außenhandel
„Albanien
ist auf dem erfolgreichen Weg zu einem modernen Investitions- und
Handelstandort. Das hohe Wachstumstempo und der rasche strukturelle
Wandel sind Signal, Investitionen in Albanien und den bilateralen Außenhandel
auszuweiten.“ Dies erklärten Andrea Gebbeken, Gründungspräsidentin
der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA),
Tirana, und Hans-Jürgen Müller, Präsident der Deutsch-Albanischen
Wirtschaftsgesellschaft (DAW), Berlin, anlässlich der Eröffnung der
Deutsch-Albanischen Branchenkonferenz 2008 durch Premierminister Sali
Berisha und Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, am 21. Oktober
2008 in Tirana/Albanien.
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Andrea Gebbeken,DIHA-Gründungspräsidentin, Genc
Ruli, Minister für Wirtschaft, Energie und Handel, Hartmut
Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWi, Prof. Dr. Sali Berisha, Premierminister der Republik Albanien, Bernd
Borchardt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Tirana, Prof.
Dr. Wolfgang Straßburg, Ostausschuss der deutschenWirtschaft,
(v. r.
n.
l.) eröffnen die Branchenkonferenz.
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„Die
Reformen der vergangenen Jahre tragen Früchte. Die Wirtschaft boomt,
und Wachstumshemmnisse wie knappe Energieversorgung und unzureichende
Verkehrsinfrastruktur werden zielstrebig angegangen. Das
Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen ist nachhaltiger Ausdruck
der Anerkennung und Unterstützung der Reformschritte Albanien.“ -
so Gebbeken und Müller und weiter: „Auch Investoren und Handel
honorieren dieses Engagement. Investitionen und Handel zwischen beiden
Ländern sind weiter auf Wachstumskurs und unterstützen den
wirtschaftlichen Wandel.“ Beispiele wie der Bau und der Betrieb des
internationalen Flughafens Nene Tereza unter aktiver Mitwirkung der
HOCHTIEF AirPort GmbH, der geplante Bau eines Kraftwerkes durch die
RWE AG, die Schaffung einer Müllentsorgungsinfrastruktur in Lezhe
durch Beteiligung der Fritz Schäfer-Gruppe oder die Modernisierung
der Wasserversorgung in Korca und Pogradec unterstreichen das große
Interesse an Kooperationen. Müller: „Diese Schwerpunkte treffen den
Nerv von Wirtschaft und Unternehmen. Über 60 Teilnehmer aus
Deutschland und rund 180 Unternehmer aus Albanien zeigen das große
Interesse an der Deutsch-Albanischen Branchenkonferenz 2008.
„Albanien
findet auch steigendes Interesse bei Investoren und Handel in
Deutschland. Allein in den Jahren seit 2005 sind die Außenhandelsbeziehungen
um 32 Prozent gestiegen. Mehr ist möglich.“ so Müller und
wird unterstützt durch Andrea Gebbeken: „Albanien muss seine
Potentiale erkennen, seine Chancen stärker nutzen und seine Exportfähigkeit
in den europäischen Raum ausbauen.“
„Die
neu gegründete Deutsche Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien
hat sich zum Ziel gesetzt, den an bilateralen Kontakten interessierten
Unternehmen beider Länder eine anerkannte Stimme in Albanien zu
geben. Durch die Mitwirkung der DIHA an der Branchenkonferenz wird
dies erstmalig für die albanischen Unternehmer sichtbar
untermauert.“ - so Gebbeken weiter. Im nachhaltigen Ausbau der
bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sehen sich beide Präsidenten durch
Politik und Unternehmen bestärkt. „Mit den deutschen
Partnerorganisationen sollen im kommenden Jahr weitere Impulse für
den Ausbau der deutsch-albanischen Wirtschaftsbeziehungen realisiert
werden.“ - so Andrea Gebbeken abschließend.
„Die
Veranstalter danken allen mitwirkenden Institutionen und
Organisationen für Ihr Engagement, mit der Wirtschaftsveranstaltung
eine attraktive Plattform für die Aufnahme und Entwicklung von
unternehmerischen Kontakten zu schaffen. Insbesondere anerkennen die
Veranstalter die große Unterstützung durch die Vertreter der
albanischen und deutschen Regierung, allen voran Premierminister Sali
Berisha und Staatssekretär Hartmut Schauerte. Zu dem Erfolg der
Veranstaltung und der großen Resonanz haben auf albanischer Seite das
Ministerium für Wirtschaft, Handel und Energie und Albinvest, die
Vereinigung der albanischen Handels- und Industriekammer (UCCIAl)
sowie die Handels- und Industriekammer von Tirana (CCITr) entscheidend
beigetragen. Wichtige organisatorische und koordinierende Funktion für
die Verwirklichung der Branchenkonferenz hat neben der
Deutsch-Albanischen Wirtschaftsvereinigung (DAW), dem Ostausschuss der
Deutschen Wirtschaft und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag
(DIHK) die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
GmbH in Tirana geleistet.
(Quelle: Pressemitteilung
von DIHA und DAW vom 21. Oktober 2008, Tirana)
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