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ZUKUNFT
TOURISMUS: Wegweisende Informations- und Kontaktveranstaltung für
Unternehmen in Albanien, Montenegro und Mazedonien
„Die
Region Albanien, Montenegro, Mazedonien bietet für den Tourismus noch
unentdeckte Potenziale. Jedes Land verfügt über besondere
Attraktionen, in deren Verbindung die Vielfalt erst richtig zur
Geltung kommt. Die Erschließung der Region für einen Grenzen überschreitenden,
internationalen Tourismus wäre ein enormer Schritt nach vorn für die
Region. Politische und wirtschaftliche Stabilität sind heute ebenso
Ausdruck des Wandels in der Region wie der Auf- und Ausbau einer
leistungsfähigen Infrastruktur im Tourismus sowie im Verkehrswesen,
der Energie- und Wasserversorgung sowie der Entsorgungsinfrastruktur.
Vorausschauende Unternehmer aus dem Tourismussektor und den
tourismusnahen Branchen sollten die Chancen aktiv nutzen. “ Dies ist
das zusammenfassende Fazit von Hans-Jürgen Müller, Präsident der Deutsch-Albanischen
Wirtschaftsgesellschaft e. V. (DAW) und zugleich Leiter der deutschen
Tourismus-Delegation, die vom 5. bis 8. Mai 2009 in die Länder
Montenegro, Albanien und Mazedonien reiste. Anlass war die von Germany
– Trade and Invest GmbH (GTAI), einer Einrichtung des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), unterstützte
Informations- und Kontaktveranstaltung „Zukunft Tourismus - Grenzen
überschreitende Zusammenarbeit für internationalen Tourismus:
Albanien - Montenegro – Mazedonien.“
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INFORMATIONS- UND KONTAKTVERANSTALTUNG
FÜR UNTERNEHMER
„Zukunft Tourismus –
Grenzen überschreitende
Kooperation für internationalen Tourismus
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Sonne,
Strand, Kultur und Landschaft sind für Reisende einzigartig und
sprechen bereits heute viele Touristen nicht nur aus der Region,
sondern zunehmend auch aus anderen Teilen der Welt an. Neugierde und
Entdeckertum führen eine steigende Zahl an Reisenden über das
Reiseland Montenegro hinaus inzwischen nach Mazedonien und auch nach
Albanien. Im Zeitalter, in dem sich komplett durchorganisierte
Pauschalreisen durch neue Kommunikations- und Informationsformen und
sich erweiternden Reisegewohnheiten individualisierten Reisemöglichkeiten
stellen müssen, wird auch diese Region zu anderen Reisedestinationen
weiter aufschließen. Immer weniger interessieren sich die Menschen für
Vorbehalte gegenüber der Region, immer mehr setzt sich die
Begeisterung für Neues, für Unbekanntes durch – so die Überzeugung
der Deutsch-Albanischen Wirtschaftsgesellschaft.
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Mit
den touristischen Perspektiven, mit den Entwicklungen und den
Anforderungen und mit vielen eigenen Eindrücken reiste die Delegation
von Unternehmen und Verbänden vom 5. bis 8. Mai 2009 zu drei
Kontaktforen mit Repräsentanten von Politik, Verbänden und
Unternehmern nach Albanien, Montenegro und Mazedonien. Nach Ankunft
und Briefing am Internationalen Flughafen von Albanien ging es am 5.
Mai 2009 nach Ulcinj in Montenegro, am 6. Mai 2009 nach Ohrid in
Mazedonien und am 8. Mai 2009 zum abschließenden Kontaktforum in
Tirana. „Die Kontaktforen sind auf großes Interesse in den
bereisten Ländern gestoßen. Der Delegationsbesuch war eine einmalige
Gelegenheit mit Politik und Tourismuswirtschaft ins Gespräch zu
kommen.“ – so DAW-Geschäftsführer Michael
Alber. Von Seiten der Politik wurden die Initiativen zur Förderung
des nationalen Tourismus erläutert, zugleich aber auch die
Gelegenheit wahrgenommen, auf die nun verstärkte politische
Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Länder in der
Region zu verweisen.
MONTENEGRO:
Strategie in Umsetzung für internationalen Tourismus
Das Kontaktforum
„Tourismus“ in Ulcinj/ Montenegro am 5. Mai 2009 stellte den
Auftakt der Informations- und Kontaktgespräche dar. Im Mittelpunkt
stand die Information über die Ansatzpunkte und Strategien von
Montenegro zur Schaffung eines modernen, international attraktiven
Tourismusstandortes. Zoran Duletic, Vizeminister für Tourismus und Umweltschutz von
Montenegro, stellte Montenegro mit seinen attraktiven Tourismuszielen
vor. Er verwies auf die vielfältigen Strände, auf die kulturellen
und historischen Stätten und die beeindruckenden Gebirgslandschaften
von „monte negro“, dem Land der „schwarzen Berge“, die
Reisende einladen, das Land zu entdecken.
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Delegationsleiter
Hans-Jürgen Müller mit Vizeminister Zoran Duletic sowie Stefan Altmeppen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und
DAW-Präsidiumsmitglied Amit Ismailji
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Imposantes
Panorama und spannende
Geschichten beeindruckten die Delegation in
Ulcinj
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Ein
weiterer zentraler Punkt war die Präsentation der wirtschaftlichen
Schwerpunkte zum Ausbau Montenegros zum „Monaco der östlichen
Adria“ im Rahmen des mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit entwickelten Masterplans. In den nächsten
Jahren investiert
Montenegro nicht nur in den Ausbau der Infrastruktur, sondern
auch in den Ausbau hochwertiger Tourismusleistungen. Investitionen
sollen neue, attraktive Destinationen entwickeln. Als Schwerpunkte
nannte Vizeminister Duletic die Ausweitung der Kapazitäten von Ulcinj,
Ada Bojana und der Bucht bei Valdanos im Süden von Montenegro.
Weiterhin werden Investitionen in Kotor, der Blumeninsel Ostrvo
Cvijeca, in Bigova und Buljarica bei Budva, an der Bucht
von Jaz, und der ehemaligen Festungsinsel Mamula sowie in Kumbur bei
Herceg Novi geplant. Angestrebt werde eine Infrastruktur, die
hochwertigen Tourismus unterstütze. Montenegro biete Reisenden
interessante Nationalparks wie Durmitor, Prokletije, Komovi und den
Skadar-See.
Montenegro
biete ein optimales Verhältnis für Reisende; es sei ein grandioses
Land mit attraktiven Stränden und für sportliche Aktivitäten - so Peter Platte, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in
Montenegro, zu den Perspektiven Montenegros für den internationalen
Tourismus. Nach Auffassung von DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller ist
das Engagement in Montenegro ein geeignetes best practice-Beispiel für
die Entwicklung einer Tourismusstrategie und deren konsequenter
Umsetzung. Im Rahmen der Diskussion plädierten Teilnehmer aus
Deutschland und aus Montenegro dafür, dass eine akttraktive und günstige
Flugverbindung durch einen low-cost-carrier ein wünschenswerter
Tourismusfaktor sei und appellierten, an Politik und Verbände sich
hierfür einzusetzen. Als weitere Gesprächspartner diskutierten mit
den Teilnehmern Kirsi Hyvärinen,
CIM-Expertin bei der Nationalen Tourismusagentur von Montenegro, und Christian Hartwig, CIM-Berater im montenegrinischen Ministerium für
wirtschaftliche Entwicklung.
DAW-Präsident
Hans-Jürgen Müller zog
als Fazit zum Kontaktforum in Montenegro: Im Rahmen der Präsentation
des Tourismusstandortes Montenegro wurde deutlich, dass das Land im
Vergleich zu den anderen Ländern weit voraus ist. Montenegro verfügt
über eine Tourismusstrategie, die konsequent umgesetzt wird. Aktuell
werden zahlreiche Investitionsprojekte auf den Weg gebracht, die
Montenegro zum „Monaco des Balkans“ werden lassen sollen. Überschattet
wird diese Zielsetzung jedoch von der aktuellen, weltweiten Finanz-
und Wirtschaftskrise. Auch wurde wahrgenommen, dass noch umfangreicher
Investitionsbedarf in die Infrastruktur, unter anderem die
Modernisierung von Hotelanlagen, besteht.
Montenegro zählt neben Kroatien und Slowenien zu einem zentralen Urlaubsziel an
der Ostküste der Adria. Die adriatische Küste von Montenegro ist
über den montenegrinischen Flughafen bei Podgorica,
auch über Tivat, direkt
aus Deutschland erreichbar. In die touristische Infrastruktur wurden
erhebliche Investitionen getätigt, um diese internationalen
Standards anzupassen.
Das
mit einer einzigartigen Fjordlandschaft versehene Montenegro ist außerordentlich
attraktiv für Reisende, die sowohl pittoreske Küsten zur Erholung
als auch beeindruckende Berglandschaften zur Entdeckung suchen.
Montenegro hat vielfältigste sowie bedeutende kulturelle und
historische Stätten, ebenso wie ein buntes Erbe an romanischen,
gotischen und barocken Bauwerken. Montenegros Küstenregion ist
insbesondere berühmt wegen seiner mittelalterlichen Klosteranlagen.
Das Mittelmeer, die Seenlandschaften und die Gebirgslandschaften eröffnen
Reisenden eine Vielfalt an Erholungsmöglichkeiten in Montenegro.
Die
Bucht von Kotor, eine der schönsten Buchten weltweit, wird
auf allen Seiten von Gebirgszügen umschlossen und spiegelt sich in
der Bucht wieder. Die Küstenstraße verläuft durch zahlreiche
kleine Orte mit einzigartigem Charakter und einer faszinierenden
Geschichte. Die Stadt Budva ist eine der
Touristenattraktionen mit schönen Stränden und historischen Gebäuden.
Eines der schönsten Naturgeschenke Montenegros ist die Halbinsel
von Sveti Stefan mit seiner attraktiven und historischen
Altstadt.
Der
Skadar-See ist der größte See des Balkans. Sein besonderes
Kennzeichen ist der Reichtum an Flora und Fauna mit seinen
endemischen Tierarten. Im Nationalpark nahe des Skadar-See laden
zahlreiche kulturelle und historische Bauwerke Reisende zu
Entdeckungsausflügen ein.
An
der adriatischen Küste auf einem Felsvorsprung gelegen beeindruckt
die Stadt Ulcinj mit
einem eindrucksvollen Strand in unmittelbarer Nähe, der als einer
der schönsten in Montenegro angesehen werden kann. Ulcinjs Altstadt wird geprägt von einer mittelalterlichen
Festungsanlage. Ein besonderer Anziehungspunkt an Ulcinjs Küste ist
Velika Plaža mit seinem 13 km langen Sandstrand. Die angrenzende
Insel Ada Bojana wird auf der einen Seite vom adriatischen
Meer und auf der anderen vom Grenzfluss Bojana umschlossen.
Der
Nationalpark Durmitor im Zentrum von Montenegro lädt mit
seinen Schluchten und seiner natürlichen Vielfalt Naturliebhaber
zum Verweilen ein. Die Region um Plav im Südosten
Montenegros hat langjährige touristische Erfahrungen und bietet
eine beeindruckende Landschaft: Gebirge, Seen, Flüsse, Wasserfälle
und außergewöhnliche Flora und Fauna, die immer noch weitgehend
unberührt ist.
MAZEDONIEN:
Klare Signale der Bereitschaft zu internationalem Tourismus
Außerordentlich
starkes Interesse fand das Kontaktforum „Mazedonien“ in Ohrid am
6. Mai 2009. Die Teilnahme von Metodij
Hadzi-Vaskov, Vizeminister
für Wirtschaft der Republik Mazedonien, und
Elisabeth Müller, ständige
Vertreterin der Bundesrepbulik Deutschland in Skopje, sowie
zahlreicher Repräsentanten aus der Tourismuswirtschaft als Gesprächspartner
– Viktor Mizo, Direktor
von Invest in Macedonia, Zoran
Stresovksi, Direktor der Agentur für Tourismus, Zoran Nikolovski, Leiter der Abteilung Tourismus im
Wirtschaftsministerium, Shovket
Hazari, Abteilung Tourismus im Ministerium für Wirtschaft von
Mazedonien, Miodrag
Atanasievski, Direktor der Kammer für Tourismus, Anica
Palazzo, GTZ-Projekt für regionale Entwicklung, Mile
Spirovskis, Direktor der Verienigung mazedonischer
Reiseveranstalter, Borce
Stefanovski, Direktor des Flughafens Ohrid, Donco
Tanevski, Direktor des Hotelverbandes von Mazedonien sowie Alexander Petreski, Bürgermeister von Ohrid, und Michael
Schmidt, Delegierter der Deutschen Wirtschaft, als Moderator des
Forums - unterstrichen die Priorität, die Politik und Wirtschaft in
Mazedonien dem Interesse an Kooperationen zur Entwicklung einer
modernen und internationalen Tourismusinfrastruktur beimessen.
Mazedonien kann – wie auch Montenegro – auf langjährige
Erfahrungen im Tourismus und eine bestehende Infrastruktur aufbauen.
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Die
Prioritäten des mazedonischen Wirtschaftsministeriums in der
Tourismuspolitik erläuterte
Vizewirtschaftsminister Metodij Hadzi-Vaskov.
Er verwies auf das starke Wirtschaftswachstum von jährlich rund sechs
Prozent in den vergangenen Jahren, die den Wandel in Mazedonien
unterstützten. Zu den Schwerpunkten zählten die Schaffung eines
attraktiven Tourismus und der Ausbau der tourismusnahen Infrastruktur.
In den folgenden Präsentationen und Gesprächen wurde deutlich, dass
als Perspektive für Mazedonien auf umweltverträglichen und
kulturellenTourismus für Gruppen- und Individualreisende gesetzt
wird. So böte sich in Mazedonien eine Kombination aus einem
Aufenthalt an der Seenlandschaften und Bergwandern an. Von Interesse
können auch Wintersport in den Skigebieten, insbesondere in den
Gebirgen im Westen Mazedoniens sein.
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Delegationsleiter
Hans-Jürgen Müller mit Vizewirtschaftsminister Metodij-Hadzi-Vaskov
und Elisabeth Müller von der Deutschen Botschaft |
Zur
Situation und den Ausbau der Infrastruktur wurde das Engagement der
verschiedenen nationalen Tourismuseinrichtungen von Mazedonien
deutlich angesprochen. Eine koordinierende Funktion übernimmt dabei
die seit Jahresbeginn 2009 etablierte staatliche Nationale Agentur für
Tourismus von Mazedonien. Angesprochen wurde, die Kooperation der
verschiedenen nationalen Einrichtungen zu verbessern und zugleich die
Marketingstrategien stärker auf internationalen Tourismus
auszuweiten. Als Voraussetzung wurden hierfür eine klare
Tourismusstrategie und deren stetige Umsetzung angesehen. Als
Zielsetzung wurde auch die Gewinnung von Fluggesellschaften mit günstigen
Flugkonditionen angestrebt.
Insgesamt
brachte die Resonanz und der Dialog im Kontaktforum die Unterstützung
dafür zum Ausdruck, dass durch eine grenzüberschreitende
Zusammenarbeit im Tourismus der bereisten Länder auch für Mazedonien
Perspektiven für eine Belebung des Tourismus bestünden. Im Rahmen
der Zusammenarbeit könnten die besonderen touristischen Attraktionen
von Mazedonien betont werden. Geworben wurde auch dafür, die
Etablierung und Entwicklung der Hotelinfrastruktur durch die
Etablierung einer einheitlichen Hotelklassifikation durch den
mazedonischen Hotelverband HOTAM voranzubringen.
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Die Delegation
vor dem Kaneo-Kloster auf
einer Felserhebung am Ohrid-See
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Von den Attraktionen, die Mazedonien zu bieten hat, überzeugte sich
die Delegation exemplarisch auf ihrem Rundgang durch die Altstadt von
Ohrid mit der Besichtigung des hellenistischen Theaters, der Klöster
des Heiligen Klement, als ältestem Monument slawischer
Kulturgeschichte, und des Heiligen Johannes von Kaneo aus dem 13.
Jahrhundert sowie einer Bootsfahrt über den Ohrid-See, die das ganze
Panorama an Sehenswürdigkeiten der Region eröffnete. Anschließend
folgte eine Fahrt entlang des Galicica-Nationalparks, der sich
zwischen dem Ohrid-See und dem Prespa-See erstreckt, und die
Besichtigung des Klosters Sveti Naum, eines der bedeutendsten
Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst in Mazedonien, am südlichen Teil
des Ohrid-Sees, kurz vor dem Grenzübergang zu Albanien gelegen. |
Mazedonien kann - wie Montenegro - auf langjährige touristische Erfahrungen und
eine bestehende Infrastruktur bauen. Mazedonien fasziniert Reisende
mit seinen natürlichen und vielfältigen Anziehungspunkten. Seine
zahlreichen Berge, Wälder, Flüsse und Seen laden Reisende zum
Erholen und Entdecken ein. Die Hauptstadt Skopje ist geprägt
von verschiedenen Zivilisationen und Kulturen. Kennzeichen sind
daher vielfältige Bauwerke und Architekturstile aus
unterschiedlichen Epochen.
Bedeutender
Anziehungspunkt für Reisende ist das am gleichnamigen See gelegene Ohrid.
Es bezaubert durch seine natürliche Schönheit, seine
historischen und kulturellen Hinterlassenschaften und genießt den
Schutz der UNESCO. Die zweite „Perle“ am Ohrid-See ist Struga.
Es ist bekannt für seine Architektur und seine einladenden Sandstrände.
Der ebenfalls am Galicica-Nationalpark
gelegene Prespa-See ist aufgrund seiner Unberührtheit ein
weiteres attraktives Touristenziel. Der Dorian-See
ist der kleinste, tektonische See. Ihm werden aufgrund des milden
Klimas und der angenehmen Wassertemperatur heilende Kräfte
beigemessen.
Mazedonien
ist auch für Wintersport attraktiv: Hierzu zählen Popova Sapka,
der Mavrovo-Nationalpark, Krusevo und Pelister. Sie bieten alle
Annehmlichkeiten für Sport und Erholung, aber auch komfortable
Hotels, Seilbahnen und Skilifte. Mazedonien ist auch eine
beachtliche kulturelle Schatzkammer. Eine Vielzahl an kulturellen
und historischen Bauwerken und anderen Schätzen warten auf die
Entdeckung durch Reisende: Kirchen, Klöster, archäologische Stätten,
aber auch Ikonen, Bücher und viele andere Kunstwerke.
ALBANIEN:
Potenziale stärker nutzen
Ein
hohes Tempo im wirtschaftlichen Wandel und konsequente Modernisierung
der Infrastruktur kennzeichnen Albanien. Dies spiegelt sich in einem
steigenden Interesse an Investitionen und Handel deutscher Unternehmen
wider. Von dieser Entwicklung konnte sich die Delegation am Vorabend
des Kontaktforums anlässlich der feierlichen Eröffnung des Büros
der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA) überzeugen.
Vor rund 150 Repräsentanten von Politik, Verbänden und Wirtschaft
aus Albanien und Deutschland unterstrichen Andrea Gebbeken, Präsidentin der Deutschen Industrie- und
Handelsvereinigung (DIHA) und CEO des internationalen Flughafens von
Albanien, sowie Festredner Prof.
Dr. Sali Berisha, Premierminister der Republik Albanien unter
Teilnahme von Genc Ruli,
Minister für Wirtschaft, Energie und Handel, und Bernd Borchardt, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in
Albanien, das wirtschaftliche Interesse am Ausbau von Investitionen,
Handel und Tourismus. Dieser Anlass bot der Delegation zugleich eine
erste Plattform, Gesprächskontakte zu möglichen Investitionen und
Kooperationen und Eindrücke zu Albanien zu sammeln.
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Albanien
war Dreh- und Angelpunkt der Informations- und Kontaktveranstaltung.
Der internationale Flughafen von Albanien „Nene Teresa“ in Rinas
bei Tirana war Ausgangspunkt für die Reise nach Montenegro und
Mazedonien sowie in Albanien nach Shkodra, Tirana, Elbasan und Durres.
Während der Fahrt von Tirana über Shkodra nach Ulcinj und von dort
über Tirana und Durres nach Ohrid in Mazedonien und anschließend über
Pogradec und Durres zurück nach Tirana konnte sich die Delegation ein
eigenes Bild von den tiefgreifenden Umbrüchen in der
Wirtschaftsstruktur machen. Touristisch wurden die Vielfältigkeit der
Landschaft mit seinen Küstenabschnitten, landwirtschaftlichen
Regionen sowie See- und Berglandschaften, aber auch das pulsierende
Leben und die vielen Bauaktivitäten in den Städten wahrgenommen.
Geschäftsführer Alber hob hervor: „Gerade der Ausbau der
Verkehrsinfrastruktur macht als entscheidende Voraussetzung Grenzen überschreitende
Kooperationen möglich. Drei Länder in drei Tagen zu bereisen, ist
heute – wie die Informations- und Kontaktveranstaltung zeigt - möglich
und machbar.“
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Die
Tourismus-Delegation vor der Festungsruine Rosafa
am Fluss Buna bei Shkodra: Rita Mijailovic, Stefan Altmeppen,
Amit Ismailji, Stefan
Muhlack, Hans-Heinrich Ahlfeld,
Thomas Bundschuh, Dr. Peter Danylow,
Wolfgang Ermlich, Hans-Jürgen Müller sowie Delina Dema, Marta
Bojkovska und Erleta Kastrati (v. li.) |
Die
Schwerpunkte der albanischen Tourismuspolitik erläuterte Ardjan Turku, Minister für Tourismus, Kultur, Jugend und Sport, im
Kontaktforum für Unternehmer am 8. Mai 2009 in Tirana. Er führte
aus, dass der Tourismus in Albanien gegenwärtig auf drei Säulen
basiere: den aus dem Ausland heimreisenden Albanern sowie Kosovaren
und Mazedoniern, die ihren Urlaub in Albanien verbrächten. Dreh und
Angelpunkt der albanischen Tourismusstrategie ist der Auf- und Ausbau
der Infrastruktur. So kann Albanien auf einen modernen Flughafen bei
Tirana und die Modernisierung des Straßennetzes verweisen.
Neben dem Ausbau der West Ost Verbindung von Durres über
Elbasan nach Mazedonien und der Nord-Süd-Verbindung von Shkodra über
Durres nach Saranda wurde insbesondere der Ausbau der Verkehrsachse in
das Kosovo, die 2009 fertig gestellt werden soll, angesprochen.
Minister Turku verwies weiterhin darauf, dass mit Unterstützung der
Weltbank die Küstengebiete, insbesondere an der albanischen Riviera -
also zwischen Vlora und Saranda - touristisch entwickelt werden
sollen. Andrea Gebbeken,
Chief Excecutiv Officer und zugleich Präsidentin der Deutschen
Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA) hob in ihrem
Briefing am Flughafen in Tirana bereits hervor, dass das im März 2007
feierlich eingeweihte neue Terminal vier Jahre vor dem ursprünglichen
Plan erweitert wird. Im September 2009 soll der Ausbau abgeschlossen
sein und dann Raum für weitere 500.000 Passagiere bieten. 2008 seien
fast 1,3 Millionen Passagiere – nach über 1 Million im Jahr 2007 -
in Tirana gezählt worden.
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Tirana
– politisches und gesellschaftliches
Zentrum Albaniens: Tagungsort
des Abschlussforums
der Informations- und Kontaktveranstaltung
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Die gute Zusammenarbeit zwischen Albanien und Deutschland
auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet würdigte Botschafter Bernd
Borchardt. Die Potenziale und Perspektiven von Tourismusstandorten
und Investitionsmöglichkeiten für den Tourismus in Albanien präsentierte
Viola Puci,
Generaldirektorin von Albinvest. Als weitere Gesprächspartner wirkten
Kliton Gerxhani, Präsident
der Vereinigung der Reiseveranstalter in Albanien, sowie Ilir Zhilla, Präsident der Vereinigung der Handels- und
Industriekammern von Albanien mit.
In der Diskussion wurde für eine stärkere internationale
Ausrichtung der Tourismusstrategie und eine über Tirana hinausgehende
dezentrale Schwerpunktsetzung geworben.
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Positiv gewertet wurde grundsätzlich,
der wirtschaftliche Wandel in Albanien und die bestehende Stabilität
als auch der Trend zu einem positiven Bild von Albanien. Für die
Verbesserung des Tourismus wurde plädiert, eine Verbesserung der
internationalen Fluganbindung und eine einheitliche
Hotelklassifikation anzustreben.
DAW-Präsident
Hans-Jürgen Müller zog im
Rahmen seines Statements eine erste Bilanz zur Informations- und
Kontaktveranstaltung. „Jedes Land für sich allein biete
interessante Tourismusperspektiven. Die Attraktivität der Region für
den Tourismus lässt sich jedoch noch stärker für die Region durch
Grenzen überschreitenden Handeln erschließen.“ – so die Überzeugung
von DAW-Präsident Müller. Es konnte festgestellt
werden, dass sich das infrastrukturelle Umfeld für die Entwicklung
des Tourismus gegenüber früheren Jahren deutlich verbessert hat.
Eine Reise in und durch die Region ist heute einfacher und schneller
durchführbar, auch wenn noch etliche Aufgaben bestehen.
Albanien
ist bislang überwiegend Urlaubsziel für Reisende aus
albanisch-sprachigen Regionen und somit für regionalen Tourismus.
Dem entspricht auch der Ausbau der Infrastruktur, insbesondere im
Hotel- und Gastronomiesektor und wird unterstützt durch den Ausbau
der Verkehrsinfrastruktur von Shkodra über Durres nach Saranda, von
Durres über Tirana bzw. Elbasan nach Mazedonien sowie von Durres über
Kukes in das Kosovo. In den vergangenen Jahren hat auch der
internationale Tourismus nach Albanien zugenommen. Durch den Bau
eines neuen, modernen Terminals am internationalen Flughafen „Nene
Tereza“ bei Tirana und einer modernisierten Straßenanbindung in
Verbindung mit verbesserten Direktflügen ab Deutschland wird diese
Entwicklung unterstützt.
Das
Land verfügt über beeindruckende Naturschönheiten wie Sandstrände
an der adriatischen und ionischen Küste, imposante
Berglandschaften, fruchtbare Ebenen, große und kleine Seen und
viele unberührte Gegenden. Es gibt viele historische Ruinen und
andere Schätze aus alter Zeit. Viele verschiedene Kulturen haben
ihre Spuren hinterlassen, so dass das Land eine interessante
Mischung architektonischer Bauten und gesellschaftlicher Einflüsse
bieten kann. Das schicke und bunte Leben in der albanischen
Hauptstadt Tirana lädt Reisende zum Bummeln und Verweilen
ein.
An
der adriatischen Küste bieten lange Sandstrände bei Velipoja
und Shëngjin attraktive
Bade- und auch Investitionsmöglichkeiten. Auch die meistbesuchten
Strände von Durrës und Golem liegen an der
adriatischen Küste. Die ionische Küste ist dagegen durch kleine,
attraktive Strände mit klarem Wasser, umrahmt von Gebirgen, geprägt.
Der
größte See des Balkans, der Shkodra-See,
bezaubert mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Flora und Fauna.
Auch die beeindruckende monumentale Umgebung und die flachen Strände
machen die Region attraktiv für Reisende. Unweit des Sees liegt
auch die größte Stadt Nord-Albaniens, Shkodra,
mit der Festungsruine Rosafa.
Die
beeindruckenden albanischen Alpen bieten attraktive Ausflugsmöglichkeiten.
Thethi mit seiner atemberaubenden alpinen Landschaft ist eine
Herausforderung für Abenteuertouristen und beeindruckt durch seine
wilde Schönheit. Vermosh bietet eine mythische
landschaftliche Atmosphäre. Ein beeindruckendes Panorama aus Tälern
und Gebirgen eröffnet die Region um Valbona.
Der
Ohrid-See, bekannt
als der „See der Lichter“, liegt in einer bemerkenswerten
Landschaft. Pogradec und Lin laden Reisende zum Besuch
ein. Viele historische Stätten und kulturelle Bauwerke stammen aus
der Zeit der Illyrer, Römer, Byzantiner, Venezier und Ottomanen und
machen Albanien unwiderstehlich für Reisende. So sind Butrint,
Appolonia, Girokastra, Berat, Shkodra
und Kruja, bedeutende historische Stätten, die in eine
beeindruckende Landschaft eingebettet sind.
Bilanz
und Ausblick
„Die Region ist eine Reise wert. Immer mehr Reisende unterstreichen
ein steigendes Interesse an der Region. Investitionen in den Tourismus
und die Infrastruktur haben die Rahmenbedingungen für internationalen
Tourismus verbessert.“ – so das Fazit von DAW-Geschäftsführer Michael
Alber. Albanien und Montenegro verfügen beide über Flughäfen,
die internationalen Anforderungen auch an die Verkehrsanbindung
entsprechen. Auch in Mazedonien bestehen diese Anreisebedingungen
ebenfalls und werden durch die Modernisierung des internationalen
Flughafens von Skopje verbessert.
Durch
den Ausbau der Verkehrinfrastruktur in den drei Ländern und
insbesondere auch in den nördlichen Nachbarländern Kroatien,
Slowenien und Serbien werden individuelle Anreisen mit dem Auto oder
auch Busreisen einfacher. Es verbessern sich die Ausgangsbedingungen
nicht nur für den Tourismus, sondern für die wirtschaftliche
Zusammenarbeit insgesamt. Auch brauchen viele Hotels einen Vergleich
mit Hotels anderer Reisedestinationen nicht zu scheuen, wie sich die
Delegation exemplarisch in den Konferenzhotels verschiedenster
Kategorien überzeugen konnte. „Es bleibt jedoch noch einiges zu
tun.“ – so DAW-Geschäftsführer Alber weiter. Hierzu zählen der
Ausbau und die Modernisierung bestehender Hotelkapazitäten und die
Etablierung einer international anerkannten Hotelkategorisierung.
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Der
Ohrid-See: Perspektive für Tourismus in
Mazedonien und Albanien und
damit ein idealer Ansatz
für eine bilaterale Kooperation im Tourismus
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Von
besonderer Bedeutung wäre – so eine Anregung der DAW – auch, über
die Bewerbung der einzelnen Länder als Tourismusstandort hinausgehend
durch die Länder gemeinsam für die gesamte Region als
Tourismusstandort zu werben. Für international operierende
Tourismusunternehmen würde die Region für Investitionen und
Kooperationen interessanter werden, wenn eine Zusammenarbeit
institutionalisiert würde. Hans-Jürgen
Müller: „Ein wichtiges Zeichen für die Region ist die
steigende Erkenntnis, dass durch eine Grenzen überschreitende
Zusammenarbeit mehr für die Region, die Länder und die Menschen
erreicht werden kann. Wie wegweisend dieser Ansatz ist, zeigt dass
auch die Europäische Union den Ausbau der Zusammenarbeit in der
Region mit Mitteln für die institutionelle Zusammenarbeit unterstützt.
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„Mit
der Kombination der drei Länder war die DAW wegweisender Impulsgeber.
Aus zahlreichen Gesprächen hat die DAW bei vielen Gesprächspartnern
wahrgenommen, dass verstärkt über Grenzen überschreitende
Zusammenarbeit im Tourismussektor, aber auch in anderen
Wirtschaftsbereich nachgedacht wird. Die von der DAW angestoßene
Grenzen übergreifende Tourismusveranstaltung war wegweisend und
einmalig.“ – so die Bewertung von Geschäftsführer Alber. Erste
Reiseunternehmen haben diesen Ansatz ebenfalls bereits aufgegriffen,
andere beabsichtigen ihr Angebot auszuweiten. Nach Auffassung der DAW
ist die Region über den regionalen Tourismus interessant für
Individualreisende und Gruppenreisen, in deren Mittelpunkt Kultur und
Landschaften stehen.
Albanien
– Montenegro – Mazedonien bieten, auch wenn sie noch nicht im
Fokus von Reisenden stehen, doch Potenziale, die auf eine touristische
Entdeckung und Erschließung warten. Allen gemein ist die einzigartige
Landschaft, die kulturelle Vielfalt und insbesondere die
Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen. Auch politische
Stabilität, innere Sicherheit und freie Reisemöglichkeit sind in den
Ländern gewährleistet: Die Region Albanien – Montenegro –
Mazedonien ist mindestens genauso sicher, wie viele Regionen, in denen
deutsche Tourismuskonzerne Reisenden Erholung anbieten. Die DAW würde
es sehr begrüßen, wenn auch die deutschen Reiseunternehmen mehr
Interesse und mehr Präsenz zeigen würden.“ Das starke Interesse an
einer Zusammenarbeit mit Deutschland, das die Delegation in den drei Ländern
wahrnehmen konnte, bestärkt die DAW darin, den Tourismus und
tourismusnahe Bereiche weiter voranzubringen.
Die
DAW dankt Zoran Duletic,
Vizeminister für Tourismus von Montengro, Metodij
Hadzi-Vaskov Vizeminister für Wirtschaft von Mazedonien und Ardjan
Turku, Minister für Tourismus, Jugend, Kultur und Sport von
Albanien, für ihre aktive und engagierte Mitwirkung. Dank gebührt
auch den Botschaften von Deutschland in Montenegro, Mazedonien und
Albanien, den Botschaften von Montenegro, von Mazedonien und von
Albanien in der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie und der Germany
– Trade and Invest GmbH, durch deren Unterstützung die
Tourismus-Veranstaltung erst erfolgreich möglich wurde. Zur
organisatorischen Unterstützung haben entscheidend die Außenhandelskammer
in Belgrad sowie Skopje sowie die Deutsche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit sowie insbesondere die verschiedenen
nationalen Tourismusverbände und -organisationen in den drei
bereisten Ländern beigetragen. Die Deutsche Industrie- und
Handelsvereinigung in Albanien hat durch den Empfang der Delegation am
Internationalen Flughafen von Albanien „Nene Teresa“, die
Mitwirkung am Tourismus-Forum in Tirana und nicht zuletzt die Gründungsveranstaltung
der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien Präsenz
gezeigt.
An
Kontakten zu Politik, Verbänden und Unternehmen in Albanien,
Montenegro, Mazedonien Interessierte können sich an die Veranstalter
wegen einer Kontaktaufnahme wenden über
Deutsch-Albanische
Wirtschaftsgesellschaft
Ansprechpartner: Dipl.-Volkswirt Michael Alber, Geschäftsführer
Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin/Deutschland
Tel.: +49 (0)30 / 59 00 99-571, Fax: +49 (0)30 / 59 00 99-519
Email: Michael.Alber@bga.de
Internet: www.daw-wirtschaftsgesellschaft.de
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