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Internationale
Tourismusbörse in Berlin - Albanien - Montenegro - Mazedonien
Das
außergewöhnliche Potential Albaniens als Tourismusziel und eine
ZwischenbiIanz zu den Maßnahmen der albanischen Regierung zur Förderung
der Entwicklung der Tourismuswirtschaft präsentierte anlässlich
einer Pressekonferenz der National Tourismus Agentur am 13. März 2009
Nada Kallçiu, Generaldirektorin der NTA von Albanien, nach der Eröffnung
durch Gazmend Barbullushi, Geschäftsträger der Botschaft der
Republik Albanien in Berlin. Rund 2,5 Millionen Touristen reisten nach
statistischen Erhebungen der WTO 2008 nach Albanien, davon rund 92 Prozent
aus Europa, 5 Prozent aus den USA und 2 Prozent aus Asien. Touristen
aus Deutschland. Der Tourismus trägt rund 4 Prozent zur
wirtschaftlich Leistung
Albaniens bei.
DAW-Geschäftsführer Michael Alber mit
NTA-Generaldirektorin Nada Kallçiu und
Geschäftsträger Gazmend Barbullushi
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Der
Tourismus in Albanien werde begünstigt durch das mediterrane Klima
und seine 362 Kilometer lange Küste und die ursprüngliche Bergwelt.
Zu den Vorteilen Albanien zählten die vielen Sonnentage, die Vielfalt
an Pinien bewaldeten Stränden an der Adria und die kontrastreiche Küstenlandschaft
am Ionischen Meer. Albanien ist auch reich an historischem und
kulturellem Erbe. Rund 2000 interessante historische Monumente können
besucht werden. Beispielsweise die historischen Städte Berat und
Gjirokaster, die ebenso unter dem Schutz der UNESCO stehen, wie die
archäologischen Stätten in Butrint. Auch in Durres, Shkodra, Tirana
und Kruja laden vielfältige kulturelle und historische Stätten zum
Besuch ein. Mit Appollonia, Voskopoja und Antigoneas verfügt Albanien
über beeindruckende, archäologische Ausgrabungsstätten. |
Den
Rechtsrahmen im Tourismus habe die albanische Regierung kontinuierlich
verbessert, insbesondere mit Blick auf Auslandsinvestitionen und
Eigentumsfragen. Auch der Ausbau der Infrastruktur im Verkehrswesen,
der Wasserver- und –entsorgung sowie im Energiewesen und der
Telekommunikation, erläuterte Generaldirektorin Kallçiu.
MAZEDONIEN
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Am
Stand von Mazedonien informierten sich DAW-Geschäftsführer Michael
Alber und Edlira Kruja bei Peter Wolf, Berater im für Tourismus zuständigen
Wirtschaftsministerium von Mazedonien in Skopje, Ulrich Kleppmann,
Berater des Außenministers der Republik Mazedonien sowie Anica
Palazzo, Regionale Programmkoordinatorin der GTZ, sowie Aneta Bar,
General Managerin des Hotels Inex Gorica Ohrid und Zoran Strezovski,
Direktor bei der Agentur für Tourismus in Struga über die Reisemöglichkeiten
nach und in Mazedonien. Präsentiert wurde Mazedonien als eine an
kulturellen Stätten und landschaftlicher Vielfalt attraktive Region.
Vorgestellt
wurde der vom Wirtschaftsministerium der Republik Mazedonien mit
finanzieller Unterstützung durch das Centrum für Internationale
Migration und Entwicklung (CIM) herausgegebene, neue Reiseführer
„Mazedonien“ in deutscher Sprache. Die Impressionen zu Mazedonien
werden mit über 750 Fotos, Illustrationen und Karten untermauert
(Verlag Trimaks, ISBN 998994054-1).
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Geschäftsführer
Alber mit
Marta
Bojkovska, Edlira Kruja und Peter Wolf,
Berater im
Wirtschaftsministerium von Mazedonien |
MONTENEGRO
„Das
Land der ‚Wilden Schönheit’ freut sich über stark steigende
Besucherzahlen,“ so die Bewertung der Entwicklung im Tourismus von
Montenegro auf der Pressekonferenz vom 12. März 2009 im ICC, in der
Saša Radović, Direktor der Nationalen Tourismusorganisation von
Montenegro, Karlo Petelin, Direktor des Tourismusbüros von Montenegro
in Frankfurt a. M und Vladimir Radulovic, Botschafter von Montenegro
in Berlin, für Montenegro warben. Nach dem World Travel & Tourism
Council (WTTC) ist Montenegro das wachstumsstärkste Reiseland
Europas. Im Jahr 2008 reisten 1,17 Millionen Gäste nach Montenegro.
Aus Deutschland reisten rund 22.300 Gäste - rund ein Viertel mehr als
noch ein Jahr zuvor - nach Montenegro.
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NTO-Direktor
Saša Radović mit
Karlo Petelin und Doris Palito |
Auch 2009
stehen für Montenegro die Zeichen weiter auf Wachstum. So baut
Montenegro seine Angebote in den wichtigsten Bereichen kontinuierlich
aus. Während der vergangenen vier Jahre wurden über 450 Millionen
Euro in eine umfangreiche Restaurierung von 18 privatisierten Hotels
und Ressorts mit modernsten Wellness- und Tagungseinrichtungen
investiert. Zugleich wurden über 250 Millionen Euro in die
Modernisierung von Flughäfen, Straßen und weiteren
Infrastrukturprojekten investiert. In den nächsten zehn Jahren sind
weitere rund 4 Milliarden Euro vorgesehen, davon allein 250 Millionen
Euro für erneuerbare Energien, 800 Millionen Euro für die Wasser-
und Abwasser-Versorgung sowie drei Milliarden Euro für Straßen. Für
die Entwicklung von Großprojekten in den touristischen Regionen
Orascom Lustica, Velika Plaza und Ada Bojana sind rund sechs
Milliarden Euro eingeplant.
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Kirchen,
Klöster, Moscheen sowie zahlreiche Paläste ziehen Reisende in
Montenegro an. Montenegro verfügt damit über ein außergewöhnliches
historisches Erbe und gilt bei Kulturliebhabern als Geheimtipp. Die
verschlungene, fjordartige Bucht von Kotor gehört seit 1979 zum
UNESCO- Weltkultur- und Naturerbe und in der unter Denkmalschutz
stehenden Altstadt von Budva zeugen zahlreiche Baudenkmäler von den
unterschiedlichsten Epochen. Weiter historische Bauten und eine
glorreiche Mythologie finden Urlauber im Süden Montenegros in Ulcinj.
Montenegro
engagierte sich für einen strikten und nachhaltigen Tourismus, so
NTO-Direktor Saša Radović auf
die Frage, wie sich Montenegro auf den Wettbewerb, insbesondere mit
den Nachbarländern, vorbereite. Als Ziel nannte er dabei den
Tourismus in seiner Quantität zu steigern, dabei aber nachteilhafte
Schritte zu vermeiden. Er unterstrich zugleich, dass zwischen
Montenegro und Albanien exzellente Beziehungen bestehen.
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