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DAW-Gespräche zum Wirtschaftsfaktor Tourismus in Albanien, Montenegro
und Mazedonien
Im
Tourismus liegt eine bedeutende Perspektive für die wirtschaftliche
Entwicklung Albaniens. Als Wirtschaftsfaktor kann er Wachstum und
Beschäftigung schaffen. Aus diesem Anlass hat die Deutsch-Albanische
Wirtschaftsgesellschaft eine Grenzen übergreifende Informations- und
Kontaktveranstaltung in der Region gemeinsam mit weiteren Verbänden
der Wirtschaft, des Tourismus und naher Dienstleistungen durchgeführt.
Hierzu reiste DAW-Geschäftsführer Michael Alber zu
Vorbereitungsgesprächen im Februar und März 2009 nach Tirana,
Podgorica, Skopje und Ohrid.
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DAW-Geschäftsführer Michael Alber mit
Michael
Schmidt von der AHK und Markus Zenetti
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In Tirana traf Geschäftsführer Alber mit Michael
Schmidt von der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien,
Montenegro, Mazedonien, Albanien und das Kosovo und seinem Vorgänger
Markus Zenetti zu einem Austausch zusammen. Er stellte das Projekt
einer die regionalen Grenzen überschreitenden Informations- und
Kontaktveranstaltung in den Ländern Albanien, Montenegro und
Mazedonien vor und warb für eine Kooperation in den drei Ländern.
Die Informations- und Kontaktveranstaltung wird im Auftrag der Germany
– Trade and Investment GmbH mit Sitz in Köln, einer nachgeordneten
Institution des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in
Berlin durchgeführt.
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MONTENEGRO
Die Erfahrungen und Perspektiven für den Tourismus
auch aus und in den Nachbarländern stehen im Mittelpunkt von Foren in
den drei Zielländern. Aus diesem Grund reiste DAW-Geschäftsführer
Michael Alber sowie DAW-Mitglied Amit Ismailji nach Podgorica/Montenegro.
Dort wurde er von Zoran Duletic, Vizeminister für Tourismus und
Umwelt im Ministerium im Zentrum von Podgorica empfangen. Vizeminister
Duletic informierte über die geplanten Investitionsprojekte an der
montenegrinischen Küste, auf der Insel Mamula, bei Kotor, Budva, Bar
und Ulcinj.
In den nächsten Jahren will Montenegro zusätzliche
Touristen für eine Reise an seine Küste als Ausgangspunkt auch für
Erkundungsreisen der historischen und kulturellen Stätten Montenegros
aber auch seine Berge und Seen gewinnen. Vizeminister Zoran Duletic äußerte
auch seine Unterstützung für die Grenzen überschreitende Konzeption
der Informations- und Kontaktveranstaltung. Er verwies darauf, dass
Mitte Januar 2009 die Länder Montenegro, Albanien, Mazedonien, Kosovo
und Bosnien-Herzegowina eine Vertiefung der wirtschaftlichen
Kooperation vereinbart haben. Auch sollen zwischen den Ländern künftig
Visa entfallen. DAW-Geschäftsführer Michael Alber begrüßte diese
Ziele als ein wichtiges Signal für die weitere Integration in die
Europäische Union und für mehr Wachstum und Wohlstand in der Region.
Die beeindruckende Bergwelt Montenegros unterbrochen von Seen und
Kloster- und Burganlagen sowie die Städte Bar und Ulcinj standen auf
dem Programm der Rückfahrt nach Tirana.
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Zoran
Duletic, Vizeminister für Tourismus und
Umwelt in Montenegro, und Michael Alber und Amit Ismailji von der DAW |
MAZEDONIEN
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Michael
Alber mit Zoran Nikolovski |
Im Rahmen der Reise nach Skopje
stellte Geschäftsführer Michael Alber im Ministerium für Wirtschaft
Abteilungsleiter Zoran Nikolovski die sich in Vorbereitung befindende
Informations- und Kontaktveranstaltung zum Tourismus vor. Zoran
Nikolovski signalisierte seine Unterstützung für die Veranstaltung
und insbesondere für das geplante Kontaktforum Mazedonien.
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Michael
Alber mit Elisabeth Müller, Anette
Kasten sowie Michael Schmidt und Peter Wolf
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In einem Zusammentreffen mit Elisabeth Müller
von der deutschen Botschaft und
Anette Kasten, Beraterin bei der Agentur Auslandsinvestitionen von
Mazedonien sowie Peter Wolf, Berater im mazedonischen
Wirtschaftsministerium, Michael Schmidt, Delegierter der Deutschen
Wirtschaft für Serbien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo und Albanien
und Samira Ibraimi wurde die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung
Mazedoniens und die weiteren Perspektiven diskutiert. Die Teilnehmer
stimmten überein, dass der Tourismus sich für Mazedonien zu einem
noch wichtigeren Wirtschaftsfaktor entwickeln kann. Mazedonien könne
auf seinen touristischen Erfahrungen der vergangenen Jahre aufbauen
und verfüge über attraktive Potenziale für den Tourismus. |
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Geschäftsführer
Michael Alber und
DAW-Mitglied Amit Ismailji mit Fecum Urazu,
Sadat Halili
sowie Antonio Baleski und Sasho
Jovanoski
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Über
die Entwicklung und Perspektiven des Tourismus in Mazedonien
informierte sich Geschäftsführer Alber und DAW-Mitglied Amit
Ismailji bei einem Treffen in Struga am Ohrid-See mit Vertretern der
lokalen Administration und des Tourismus Antonio Baleski und Sasho
Jovanoski aus Ohrid sowie Besim Urazu und Sadat Halili aus
Tetovo. Es wurde das Interesse und die Bereitschaft geäußert, die
Informations- und Kontaktveranstaltung mit einem Forum in Ohrid zu
unterstützen. Im Gespräch wurde erläutert, dass die Region am
Ohrid-See mit dem Galicica-Nationalpark, den Städten Ohrid und Struga
über eine touristische Infrastruktur von einem Flughafen,
Hotelanlagen, guten Verkehrsanbindungen bis hin zur historischen
Altstadt von Ohrid sowie Ausflugsmöglichkeiten ins Mavrovo-Gebirge
und nach Tetovo und Skopje verfüge. |
Im Anschluss an das im Hotel
Drin - unmittelbar am Ohrid-See in Struga gelegen - geführte Gespräch
machten sich Geschäftsführer Alber und DAW-Mitglied Amit Ismailji
ein Bild von der Hotelinfrastruktur. Gemeinsam informierte sich die
Gesprächsrunde über die Leistungspotentiale von Hotels wie dem Hotel
Millenium Palace in Ohrid, dem Hotel Inex Gorica AD und dem Hotel
Belvedere am Fuße des Galicica-Nationalparks.
ALBANIEN
In Tirana traf Geschäftsführer Michael Alber mit Jan
Rudolph, Botschaftsrat und Ständiger Vertreter an der Botschaft der
Bundesrepublik Deutschland in Tirana, und Andrea Gebbeken, Präsidentin
der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA) und
Chief Excecutive Officer des Tirana International Airports (TIA)
zusammen. Er informierte über die Tourismusveranstaltung und warb für
die Mitwirkung während der Veranstaltung.
DAW-Geschäftsführer
Alber mit Ismail Beka
von der gtz und DAW-Mitglied Ismailji in Tirana |
Überlegungen
für die konkrete Ausgestaltung der Informations- und
Kontaktveranstaltung in Albanien wurden mit Ismail Beka,
Stellvertretender Länderdirektor der GTZ in Albanien erörtert. So
soll die Tourismus-Veranstaltung in Albanien mit einer Konferenz in
Tirana abgeschlossen werden. Erörtert wurden weiterhin die Möglichkeiten
der Einbeziehung der albanischen Riviera im Süden Albaniens.
Im Gespräch mit Oliver Rohrbach, CIM-Berater bei der Union
der Handels- und Industriekammern von Albanien (UCCIAL) wurden neben
der Tourismusveranstaltung auch weitere Projekte angesprochen.
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