Deutsch - Albanische Wirtschafts-

gesellschaft e.V. DAW

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde Albaniens! 

Seit 2001 verzeichnet Albanien ein ununterbrochenes Wirtschaftswachstum, das auch in der globalen Finanz -und Wirtschaftskrise immer noch ein positives Wachstum vorweisen konnte. Für die Zukunft kann Albanien wieder mit kräftigeren Wachstumsraten rechnen. Die Reformpolitik der Regierung mit Ausrichtung auf den Beitrittsprozess zur EU bringt den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel sichtbar voran. Albanien ist heute eine moderne Demokratie auf gutem Wege zu einer freien Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Die Modernisierung von Infrastruktur und Wirtschaft stärken den Mittelstand und Arbeitsmarkt und geben dem Lande Stabilität und Sicherheit. Albanien wird so zum Wachstumsmotor auch in der Region und zum Stabilitätsfaktor für den westlichen Balkan. Nach Inkrafttreten des Stabilisierungs - und Assoziierungsabkommens mit der EU ist die wirtschaftliche Anbindung an die Mitte Europas gelungen und im April 2009 hat Albanien folgerichtig den Beitrittsantrag zur EU gestellt. 

Die Fortschrittsberichte der Europäischen Union von 2010 und 2011 machen deutlich, dass Albanien auf dem Weg gerade wirtschaftlich weitere Fortschritte erreicht hat, aber bis zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen noch eine Reihe von Aufgaben rasch und engagiert angegangen werden müssen. 

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Albanien sind für den Aufschwung in Albanien bedeutend. Deutschland ist wichtigster finanzieller Geldgeber Albaniens und unterstützt Investitionen in die Infrastruktur des Landes. Im Handel, dem Bauwesen und der Förderung mittelständischer Unternehmen, sowie auch im kräftig steigenden Konsum sind deutsche Unternehmen engagiert. Für perspektivisch denkende Groß- und Außenhändler sowie Dienstleister aber auch Investoren bietet Albanien attraktive Marktchancen.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen werden auch durch die Visa-Liberalisierung seit Mitte Dezember 2010 erleichtert. Damit hat die Europäische Union ein klares Signal für die Reisefreiheit der Bürger aus Albanien gesetzt. Dies macht das Reisen für albanische Unternehmer zum Wohle der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen leichter. Neaben dem Investitionsschutzabkommen ist zum Jahreswechsel 2011/2012 das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Albanien und Deutschland in Kraft getreten.

Das Interesse von Wirtschaft und Unternehmen an Albanien und bilateralen Kontakten steigt. Mit ihren Zielen Koordination bei der Aufnahme und Vertiefung von Unternehmenskontakten, gebündelte wirtschaftliche Interessenvertretung gegenüber Regierungen und Institutionen in Albanien und Deutschland, Öffentlichkeitsarbeit für das Image Albaniens und die deutsch-albanischen Wirtschaftsbeziehungen steht die Deutsch-Albanische Wirtschaftsgesellschaft e. V. (DAW) allen an Albanien Interessierten als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Ihr Hans-Jürgen Müller
DAW-Präsident

 

Wirtschaftsreise nach Berat und Durrës zeigt Potenziale für bilaterale Zusammenarbeit
im Mittelstand

„Albanien hat interessante Potenziale zu bieten – nicht nur in der zentralen Wirtschaftsregion Tirana, sondern auch in den Regionen. Neben dem weiteren Ausbau der Infrastruktur bieten die Sektoren Textilien, Schuhe und Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Obst, Gemüse, Olivenprodukte und Wein interessante Ansatzpunkte für gute Kooperationen, gerade zwischen kleinen und mittleren Unternehmen beider Länder.“ Dies erklärte Hans-Jürgen Müller, Präsident der Deutsch-Albanischen Wirtschaftsgesellschaft (DAW) mit Sitz in Berlin anlässlich einer Wirtschaftsreise in die Regionen Berat und Durrës vom 22. bis 24. April 2013. Anette Kasten, Geschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA) mit Sitz in Tirana, führte dazu Tourismus, Infrastruktur, Mineralien und Logistik als interessante Bereiche für Investitionen in Albanien auf.

Fadil Nasufi, Bürgermeister von Berat, Petrit Sinaj, Vorsitzender des Bezirksrats von Berat, Hans-Jürgen Müller, Präsident der DAW, Petrit Revania, DAW-Koordinator für Berat, Genc Polo, Minister für Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie der Republik Albanien, Anette Kasten, DIHA-Geschäftsführerin, und Bujar Hoxhaj, Präfekt der Region Berat bei der Eröffnung des Wirtschaftstreffens in Berat am 23. April 2013.
 

„Das Interesse an einer Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen ist ungebrochen hoch. Gerade die große Zustimmung in Stadt und Region Berat zeigen erfolgreiche Beispiele privaten Engagements. So stellt das deutsch-albanische Joint Venture Service Center Verpackungen und Bekleidung nach deutschen Anforderungen auf höchstem Standard her. Weitere Produzenten von Schuhen und Textilien, die seit vielen Jahren für italienische und französische Abnehmer arbeiten, haben ihre Qualitätsstandards an europäische Anforderungen angepasst. Auch sie stehen in den Startlöchern für deutsch-albanische Geschäftsbeziehungen.  Das Engagement von albanischen Herstellern wie Luani, einen der größten albanischen Weinproduzenten, oder Cobo, einem Hersteller exklusiver albanischer Weine, zeigt die enormen Fortschritte Albaniens bei der Herstellung von lohnintensiven Produkten und agrarischen Erzeugnissen.“ - so DAW-Präsident Müller. Im Rahmen eines Treffens mit Unternehmensvertretern und Repräsentanten aus der Kommunalpolitik wurden die Investitionsperspektiven von Berat und der Region in der Infrastruktur, insbesondere im Verkehrssektor, und im Tourismus vorgestellt sowie Handels- und Investitionsmöglichkeiten für privatwirtschaftliche Engagements präsentiert. Genc Pollo, Minister für Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie, würdigte dabei die guten deutsch-albanischen Beziehungen.

 

Hans-Jürgen Müller, Präsident der DAW, Petrit Revania, im Gespräch mit Genc Polo, Minister für Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie der Republik Albanien, anlässlich des Wirtschaftstreffens in Berat am 23. April 2013
 

„Neben konkurrenzfähigen Produkten braucht Albanien für seinen wirtschaftlichen Erfolg auf den Exportmärkten zugleich eine gut ausgebaute, leistungsfähige Infrastruktur. Diese ist Voraussetzung für den Ausbau von Handel und Logistik.“ - so Annette Kasten, DIHA-Generalsekretärin, anlässlich eines ersten Treffens mit Andrea Xhavara, Präsident der Handels- und Industriekammer von Durrës, der zweitgrößten Stadt und maritimer Zugang Albaniens. In den vergangenen Jahren seien auch hier gute Fortschritte bei der Modernisierung der Infrastruktur festzustellen. Dennoch seien noch erheblich mehr Anstrengungen im Bereich der Straßeninfrastruktur, der Müllentsorgung sowie der Wasserver- und -entsorgung erforderlich, damit gerade der Tourismus ein attraktives Umfeld vorfinde.

 

Petrit Revania, DAW-Koordinator für Berat, Hans-Jürgen Müller, Präsident der DAW, Genc Polo, Minister für Innovation, Informations- und Kommunikationstechnologie der Republik Albanien, Bujar Hoxhaj, Präfekt der Region Berat, und DAW-Präsidiumsmitglied Hans Ahlfeld im Dialog während des Wirtschaftstreffens in Berat am 23. April 2013.

„Deutsche Unternehmen stellen sich erfolgreich dem Wettbewerb in Albanien, auch wenn die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen nicht immer einfach sind“. Dies stellten Hans-Jürgen Müller und Annette Kasten übereinstimmend anlässlich von Gesprächen mit deutschen Investoren in Durrës fest. Sie besuchten gemeinsam mit weiteren deutschen Ansprechpartnern die Unternehmen Albanian Stevedoring Company (ASC), engagiert im Bereich des Hafenausbaus, dessen deutsche Muttergesellschaft EMS Shipping in Leer an der Ems ihren Sitz hat. Weiterhin wurden das Unternehmen German-Albanien Logistics Agency (GALA), eine Tochtergesellschaft von ASC mit Sitz im Hafen von Durrës, sowie der in der Entstehung befindenden Tirana Business Park, ein in der ersten Bauphase befindlicher Büro- und Gewerbekomplex für Unternehmen und Dienstleistungen in der Nähe des albanischen Flughafens bei Tirana mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 100 Millionen Euro besucht. Auch konnten sie sich im Rahmen ihres Besuchs von der Modernisierung des Hafens von Durrës überzeugen, der zentraler Knotenpunkt für die Versorgungsströme in der Region ist. Die Unternehmen zeigten sich zuversichtlich über die weiteren Perspektiven für Wirtschaft und Handel mit Albanien.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Michael Alber, DAW, Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin, E-mail: Michael.Alber@bga.de
Anette Kasten; DIHA, Rruga Skenderbej 4/7, Tirana, E-mail: info@dih-al.com

 

Deutsch-Albanische Wirtschaftsgesellschaft unterstützt das TBP-Projekt ideell und insbesondere auch das Anliegen, faires und transparentes Unternehmertum voranzubringen mehr

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus bei seiner Laudatio mit Premierminister Sali Berisha und TBP-Geschäftsführer Carsten Conrad anlässlich der CSR-Veranstaltung in der albanischen Hauptstadt Tirana am 21. Januar 2013

TBP-Geschäftsführer Carsten Conrad stellt die
Ziele der CSR-Vereinbarung von Tirana Business
Park sh.p.k und Yunus Social Business GmbH
unter Teilnahme von Premierminister Sali Berisha dar.

 

   

DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller und
Parlamentspräsidentin Joszefina Topalli bei ihrem
 Treffen im albanischen Parlament
am 23. Januar 2012.

 

Herzliches Gespräch im Außenministerium der
Republik Albanien zwischen Außenminister
Edmond Haxhinasto und DAW-Präsident H
ans-Jürgen Müller am 24. Januar 2012

 

Wirtschaftsminister Nasip Naço, DIHA-Generalsekretärin
Anette Kasten und DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller
beim Gespräch zur 6. Deutsch-Albanischen
Wirtschaftskonferenz am 24. Januar 2012

 

Lulzim Basha, Bürgermeister der Hauptstadt Tirana,
DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller und
DIHA-Generalsekretärin Anette Kasten im Gespräch
über die Zukunftspläne für Tirana am 23. Januar 2012.