Deutsch - Albanische Wirtschafts-

gesellschaft e.V. DAW

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde Albaniens! 

Seit 2001 verzeichnet Albanien ein ununterbrochenes Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 6 bis 8 Prozent, das auch in der globalen Finanz -und Wirtschaftskrise immer noch ein positives Wachstum vorweisen konnte. Für die Zukunft kann Albanien wieder mit kräftigeren Wachstumsraten rechnen. Die Reformpolitik der Regierung mit Ausrichtung auf den Beitrittsprozess zur EU bringt den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel sichtbar voran. Albanien ist heute eine moderne Demokratie auf gutem Wege zu einer freien Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Die Modernisierung von Infrastruktur und Wirtschaft stärken den Mittelstand und Arbeitsmarkt und geben dem Lande Stabilität und Sicherheit. Albanien wird so zum Wachstumsmotor auch in der Region und zum Stabilitätsfaktor für den westlichen Balkan. Nach Inkrafttreten des Stabilisierung - und Assoziierungsabkommens mit der EU ist die wirtschaftliche Anbindung an die Mitte Europas gelungen und im April 2009 hat Albanien folgerichtig den Beitrittsantrag zur EU gestellt. 

Der Fortschrittsbericht der Europäischen Union vom November 2010 macht deutlich, dass Albanien auf dem Weg gerade wirtschaftlich weitere Fortschritte erreicht hat, aber bis zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen noch eine Reihe von Aufgaben rasch und engagiert angegangen werden müssen. 

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Albanien sind für den Aufschwung in Albanien bedeutend. Deutschland ist wichtigster finanzieller Geldgeber Albaniens und unterstützt Investitionen in die Infrastruktur des Landes. Im Handel, dem Bauwesen und der Förderung mittelständischer Unternehmen sowie auch im kräftig steigenden Konsum sind deutsche Unternehmen engagiert. Für perspektivisch denkende Groß- und Außenhändler sowie Dienstleister aber auch Investoren bietet Albanien attraktive Marktchancen wie die beiden Wirtschaftskonferenzen 2010 mit beeindruckender Resonanz hervorgehoben haben.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen werden künftig auch mit der Visa-Liberalisierung ab Mitte Dezember 2010 erleichtert. Damit hat die Europäische Union ein klares Signal für die Reisefreiheit der Bürger aus Albanien gesetzt. Dies macht das Reisen für albanische Unternehmer zum Wohle der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen leichter.

Das Interesse von Wirtschaft und Unternehmen an Albanien und bilateralen Kontakten steigt. Mit ihren Zielen Koordination bei der Aufnahme und Vertiefung von Unternehmenskontakten, gebündelte wirtschaftliche Interessenvertretung gegenüber Regierungen und Institutionen in Albanien und Deutschland, Öffentlichkeitsarbeit für das Image Albaniens und der deutsch-albanischen Wirtschaftsbeziehungen steht die Deutsch-Albanische Wirtschaftsgesellschaft e. V. (DAW) allen an Albanien Interessierten als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Ihr Hans-Jürgen Müller
DAW-Präsident

 

Vizepremierminister und Außenminister Edmond Haxhinasto (2. v. li.) sowie Vizewirtschaftsminister Eno Bozdo (li.) mit Katja Hessel, Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium, sowie Vizekammerpräsident Dr. Eberhard Sasse und Nikolin Jaka, Präsident der Kammer von Tirana (re).

 

Der Wirtschaftstag Albanien 2011 in der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern am 22. März 2011 fand breite Unterstützung. Rund einhundert Teilnehmer aus beiden Ländern nutzten den Wirtschaftstag, um sich über die wirtschaftliche Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Albanien und Deutschland, insbesondere zu Bayern, und die Perspektiven für unternehmerische Kooperationen zu informieren.

 

 

 

 

Staatspräsident Bamir Topi, begleitet von Botschafter Valter Ibrahimi, am 6. April 2010 auf dem Weg zur Ansprache vor der Deutschen Wirtschaft in der Commerzbank am Brandenburger Tor, mit organisiert von der DAW


 

Das Wirtschaftsforum Albanien 2010 am 6. April 2010 mit Staatspräsident Bamir Topi befasste sich unter großer Resonanz mit den wirtschaftlichen Perspektiven Albaniens für Investoren und Handel. Mit der Aufnahme in die NATO und der angestrebten Mitgliedschaft in der Europäischen Union sind weitreichenden Weichenstellungen mit fundamentaler Bedeutung für Albanien eingeleitet. Unternehmerisches Engagement und bilaterale Kooperationen werden dadurch attraktiver.